Die gesetzliche Pflegeversicherung, in der die meisten Arbeitnehmer versichert sind, zahlt bei Pflegebedürftigkeit nur einen Teil der anfallenden Kosten für Pflege und Betreuung. Für die restlichen Kosten müssen Betroffene, Partner oder sogar erwachsene Kinder mit eigenen Vermögen und Einkommen aufkommen, wenn davon ausreichend vorhanden ist.

Eine Pflegezusatzversicherung, die Sie als private Vorsorge selbst abschließen können, soll die finanzielle Belastung im Pflegefall mindern.

Private Zusatzversicherungen können Ihnen, je nach Art, ein Pflegetagegeld, eine monatliche „Rente“ oder eine Übernahme von Pflegekosten im Pflegefall bieten. Über Vor- und Nachteile der einzelnen Arten informiert die Verbraucherzentrale Niedersachsen auf ihrer Internetseite.

Seit 2013 können Sie die staatlich geförderte ergänzende Pflegezusatzversicherung (GEPV) abschließen, auch bekannt unter dem Namen Pflege-Bahr. Hierbei bekommen Sie vom Staat einen Zuschuss zu Ihren Beiträgen von 60€ im Jahr. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

Externe links

Verbraucherzentrale Niedersachsen: Informationen zur privaten Pflegezusatzversicherung.Zu dieser Seite gehen...
BMG: Informationen zur Pflege-Vorsorgeförderung.Zu dieser Seite gehen...

Diese Seite wurde am 21.08.2015 aktualisiert. Sollten Sie hier nicht mehr aktuelle Informationen oder Links finden, schreiben Sie uns bitte eine Email an innovage@wir-pflegen.net