Fahr- und Transportdienste

Viele pflegebedürftige Menschen haben Probleme mit dem Gehen oder Autofahren. Diese Einschränkungen hindern Sie und Ihre Angehörigen oft daran, das Haus oder die Wohnung zu verlassen. Dadurch können im schlimmsten Fall Freunde oder Familienmitglieder nicht mehr besucht werden, an kulturellen Veranstaltungen oder an Vereinen kann nicht mehr teilgenommen werden und Reisen sind auch nicht mehr möglich. Um diesem Problem entgegen zu wirken gibt es ein paar Hilfen. Denn auch körperlich eingeschränkte Menschen haben ein Recht auf Teilhabe am sozialen, kulturellen und öffentlichen Leben!

Um trotz Einschränkung oder körperlicher Behinderung mobil zu bleiben, gibt es Fahrdienste. Sie werden von den großen Wohlfahrtsorganisationen angeboten. Zum Beispiel vom DRK, den Maltesern oder den Johannitern. In erster Linie richten sie sich an Menschen mit Behinderungen, für pflegebedürftige Menschen, die nicht mehr mobil sind, eignen sich die Fahrdienste aber auch. Neben den Wohlfahrtsorganisationen bieten auch manche Taxifirmen solche Fahrdienste an. Informieren Sie sich am besten bei Pflegeberatungsstellen vor Ort über Anbieter in Ihrer Nähe.

Die Fahrdienste holen pflegebedürftige Menschen zu Hause ab und fahren sie bis zum Ziel. Bei Menschen, die einen Rollstuhl brauchen, kann der Rollstuhl immer auch mitgenommen werden. Manche Anbieter bieten auch an, dass die Kunden, wenn nötig, von Mitarbeitern des Fahrdiensts begleitet werden, während Erledigungen gemacht werden oder Arzt- und Amtsbesuche anstehen.

Viele Fahrdienste bieten es auch an, dass eine Begleitperson zusätzlich mitfahren kann. Das können zum Beispiel pflegende Angehörige sein.

In manchen Fällen können die Kranken- oder Pflegekassen die Kosten für einen Fahrdienst übernehmen. Dazu informiert Sie der Fahrdienstanbieter vor Ort.

 

Dieser Text wurde zuletzt im August 2015 überprüft. Sollten Sie Fehler im Text finden, schreiben Sie uns bitte eine Email: innovage@wir-pflegen.net